Weltjugendtage Juli 2016 in Krakau/Polen

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Brief des Bischof Muskus aus Krakau an die Hilfsgemeinschaft mit Übersetzung als Anfang des Projektes Weltjugendtage in Krakau

Bp.Muskus Bitte

Bp.Muskus-Antrag-Übersetzung

Unser Projekt „Rollstühle für die Jugend aus der ganzen Welt-Teilnehmer der Weltjugendtage in Krakau 2016“  in schriftlicher Form:

Land Polen
Projekttitel Rollstühle für die Jugend aus der ganzen Welt-Teilnehmer der WJT in Krakau Juli 2016
Partnerorganisationen -Organisationskomitee der Weltjugendtage aus Krakau,

-Behindertenorganisation „Klika“ aus Krakau,

-einzelne Diözesan-Caritasstellen in Polen

Möglicher Projektbeginn: Ab Januar 2016
Laufzeit: Bis Ende 2016
Budget: Spenden
Über den Projektträger:

Hilfsgemeinschaft für Kranke und Behinderte in Polen e.V.

Krozingerstr.5

79114 Freiburg

Josef Pawliczek gründete nach 28 jähriger Tätigkeit beim Deutschen Caritas Verband in Freiburg als Leiter der Diasporahilfe-Abteilung im Jahr 1995 die Hilfsgemeinschaft für Kranke und Behinderte in Polen e.V. in Freiburg, um Hilfen mit dringend benötigten und lebensnotwendigen Rehabilitationsmitteln für Behinderte in Polen zu organisieren und durchzuführen.

Für die neu entstandene Organisation konnte er den emeritierten Kurienkardinal Descur, der damals selbst an einem Rollstuhl gebunden war, als Präsidenten gewinnen.

Nach seinem Tod (03.09.2011)übernahm er dessen Aufgaben.

In Polen steht uns die katholische Kirche als Partner zur Seite. Dazu zählen die Diözesan- Caritasverbände, Caritas Polen sowie kirchliche Einrichtungen und Klöster oder Heime.

Die Individualhilfe, die auch viel Platz in unseren Bemühungen einnimmt, gestalten wir so, dass wir den persönlichen Kontakt auch nach der durchgeführten Hilfsaktionen unterhalten.

Viel Gutes konnten wir für die Behinderten der Diözese Oppeln leisten. Dank der guten Kontakte zu dem damaligen Bischof von Oppeln, dem Erzbischof Alfons Nossol, mit dem Herr Pawliczek eine freundschaftliche Beziehung seit ihrer gemeinsamen Studienzeit verbindet, konnten wir viel Erfahrung für unsere Arbeit in Polen gewinnen.

Seit mehreren Jahren setzten wir einen starken Akzent auf die Zusammenarbeit mit der Caritas Polska.

Wir unterstützen mit unserer Erfahrung auf dem Gebiet der Behindertenversorgung mit Rehabilitationsmitteln das Projekt der Schaffung von Diözesan-Verleihstellen mit Rehabilitationsmitteln und erweitern auf weitere kirchliche Institutionen. Diese Idee schafft die Möglichkeit, den bedürftigen, behinderten Menschen an Hilfsmittel zu kommen, die der Staat und die dazugehörigen Krankenversicherungen nicht leisten können.

Unsere Hilfsgemeinschaft finanziert diese Aktionen ausschliesslich Dank der Spenden von unseren Wohltätern, die wir regelmäßig über unsere Aktivitäten informieren und um Hilfen für gezielte Projekte bitten.

 

Projekthintergrund:Kontext und Notwendigkeit Bei den Weltjugendtagen werden sich junge Menschen aus der ganzen Welt versammeln, um mit dem Heiligen Vater Franziskus ihren Glauben, ihre Einheit und die Freude des Evangeliums zu feiern. Das Organisationskomitee kümmert sich schon jetzt darum, dass alle an der Veranstaltung teilnehmen können, unabhängig von ihrem Herkunftsland, von der gesprochenen Sprache oder von der psychomotorischen Leistungsfähigkeit.

Das Organisationskomitee der WJG in Krakau wandte sich in einem Schreiben von Bischoff Muskus aus Krakau an uns mit der Anfrage, ob wir helfen könnten, bei der Beschaffung von 600 Stck. Rollstühlen mitzuwirken. Unser Ziel ist, einen uns möglichen Beitrag zu diesem Projekt zu leisten.

Während der hl. Messe mit Papst Benedikt XVI in Freiburg 2011 hat z.Bp. nur ein Sanitätshaus aus Freiburg für den Noteinsatz den behinderten, schwachen oder alten Gottesdienstteilnehmern 40 Stck. Rollstühle zur Verfügung gestellt. Es waren damals 120.000 Teilnehmer der hl. Messe.

In Krakau erwartet man fast 3 Millionen junger Menschen!

 

Projektbeschreibung:

-Zielgruppe

-Geplante Aktivitäten

-Konkrete Schritte der

Durchführung

-Dauer des Projektes

Zielgruppe des Projekts :

-bei diesem Projekt geht es nicht darum, behinderte Teilnehmer der WJT mit Rollstühlen zu versorgen (als ihr Eigentum) sondern den jungen Menschen zu helfen, die durch unerwartete Geschehnisse an der Teilnahme an den WJT verhindert werden könnten. Dazu zählen z.Bp. gehbehinderte Menschen, denen ein eigener Rollstuhl kaputt ging, junge Menschen, die aufgrund von Verletzungen während der Pilgerfahrt nicht weiter teilnehmen können oder auch diejenige, die durch Schwäche, Erkrankung usw. sich an den WJT   nicht mehr aktiv beteiligen/bewegen können.

Lt. Caritas Polska müssen Behinderte in Polen Rollstühle selbst erwerben und der Staat bezuschusst ein Teil des Preises.

 

Geplante Aktivitäten

Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten Vorort liegt in der direkten Versorgung des Organisationskomitees der Weltjugentage in Krakau und dessen Ableger in den Diözesen mit Rollstühlen für   Teilnehmer als Vorbereitung für diverse Notsituationen.

 

Wir überreichen diese Hilfsmittel nicht direkt den Betroffenen sondern den vorhandenen Organisationseinheiten, die dann die Aufgabe übernehmen, diese Mittel in Empfang zu nehmen, zu lagern und dann gezielt an die Betroffenen auszuhändigen. Dadurch entsteht eine Möglichkeit der Kontrolle der ausgeliehenen Rollstühle.

 

Unsere Aufgabe sehen wir auch Vorort neben der Lieferung der Rollstühle in der Betreuung der belieferten Stellen in Fragen der Organisation des Versorgungsbetriebes, der kranken- und behindertengerechten Einsatzes der Rollstühle für die behinderte Teilnehmer und als Basis für aufgetretende Notfälle.

Die Logistik stützt sich zum Teil auch auf die schon etablierten Strukturen der Kirche in Polen, wird aber von Freiburg aus   mitorganisiert.

Die Durchführung dieses Projekten mit seinen vielen Fassetten dieser Arbeit bewirkt auch eine neue Art des Antriebs bei den vorhandenen Strukturen und deren Umsetzung auf der Basis der gesammelten   Erfahrungen. Vor allem bei den neu gegründeten oder geplanten Diözesan-Verleihstellen für diverse Reahbilitationsmittel.

 

– Konkrete Schritte der Durchführung  

1.Benachrichtigung der vorgesehen Empfangsstellen über die geplante Versorgung mit dem Ziel, die vorhandenen Strukturen für die Durchführung des Projektes zu aktivieren und wo nötig ins Leben zu rufen.Dabei erfüllt sich gleich ein Teil des Projektes nämlich der Austausch von Informationen über die Möglichkeiten der Kooperation, der Ergänzung der

vorhandenen Strukturen bei der praktischen Durchführung des Projektes bei beiden Seiten sowie Behebung der daraus entstandenen Schwierigkeiten.

2. Beschaffung der Rollstühle sowie deren Transport nach Polen zuden von uns vorgesehen Stellen. Die polnische Seite stellt als Kooperator unserer Hilfsgemeinschaft die benötigten Lagerplätze und Personal für die Entladung, Einlagerung der Rollstühle zur Verfügung.

Die Rollstühle werden in ein Zentrallager nach Oppeln in der Diözese Oppeln gebracht und anschliessend zu vorgesehen Terminen unter Berücksichtigung der optimalen Nutzung der Transportwege gebracht. Von dort aus werden diese Hilfsgüter von den örtlichen Einheiten an die Betroffenen weiter gereicht. Nach Abschluss dieser logistischen Phase ergeben sich bestimmt viele Fragen und Probleme, die dann gezielt Vorort besprochen und behoben werden. Für diese wichtige Phase werden wir uns genug Zeit vorbehalten, da „ gute Organisation ist die halbe Arbeit“.

4. Ist diese praktische Phase des Projektes abgeschlossen, beginnt die Phase der Organisation der Versorgungswegen zu den Betroffenen durch die örtlichen Strukturen (Organisationen). Wie die genau Aussehen sollen, ist das die Aufgabe der beschenkten Stellen. Wir stehen ihnen als Berater zur Verfügung.

5. Nachdem alle von uns vorgesehen Stellen betreut wurden, werden wir uns an den Abschlussbericht über die durchgeführte Massnahmen machen.

6.Die Dauer der Durchführung des Projektes schätzen wir bis Ende 2016. Bei der Ermittlung der von uns vorgesehen Ziele und Wirkungen des Projektes werden wir mehr Zeit einplanen müssen, da die erhofften Wirkungen erst über grössere Zeiträume sich erstrecken.

 

Das weitere Ziel dieser Aktion ist, nach dem Weltjugendtag die Versorgung der Caritas-Verleihstellen in den Diözesen mit diesen Rollstühlen oder als Spende für die Teilnehmer des Weltjugendtages aus armen Lädern.

 

Ziel des Projektes und erwartete Ergebnisse -Hauptziel unseres Projektes ist, durch die   direkte Ausstattung der behinderten, kranken und armen Teilnehmer der WJT mit behindertengerechten Rollstühlen, die Teilnahme an den Weltjugendtagen zu ermöglichen und zu erleichtern.

-Dabei wollen wir nicht nur die Teilnahme zu ermöglichen sondern auch die Betreuung der Helfer zu ermöglichen und zu erleichtern.

Das erfordert ein funktionierendes Hilfesystem der angagierten Menschen bei dem Ereigniss selbst als auch schon im Vorfeld dieser Tage.

-Durch den Einsatz dieser Hilfsmittel und auf der Grundlage der entstandenen Notwendigkeit des behindertengerechten Einsatzes und Unterhaltung der Rollstühle wollen wir auch die Bedeutung der kirchlichen Stellen in der Bevölkerung hervorheben und verfestigen.

-Anregen und „Erzwingen“ die Entstehung von diversen Hilfsstrukturen in der Gesellschaft, die die gespendeten Rollstühlel behindertengerecht einsetzen, verwalten und warten (neue Verleihstellen).

 

-Mit dem Projekt möchten wir uns dem Thema der Versorgung der Behinderten mit diversen Rehabilitations- und Pflegemittel durch kirchliche Stellen mehr befassen. Die gesammelten Erfahrungen werden dann als Basis für weitere Aktionen dienen.

 

-Entstehung von neuen Strukturen der Pflege und Versorgung mit Reha-Mittel Dank des Anreizes durch die Übergabe von solchen Hilfsmitteln bieten in den elementaren Einheiten des kirchlichen Lebens nämlich Pfarreien und auf der Diözesanebene neue Schaffensmöglichkeiten für weitere Projekte.

 

Angestrebte langfristige Wirkungen und Perspektiven

des Projektes

-positive Erinnerungen der Teilnehmer bei den WJT, denen mit dem Rollstuhl geholfen wurde. Sie können dadurch noch verstärkt die Botschafter dieser Kirchentage und des Glaubens werden.

-Stärkung der schon funktionierenden sozialen Hilfsstrukturen der Kirche durch ihren Einsatz bei splchen Veranstaltungen wie die WJT.

-Erleichterung und Ermöglichung des täglichen Lebens Zuhause dank des gespendeten Rollstuhls an arme Teilnehmer der WJT aus Polen und aus dem Ausland.

-Stärkung, Ergänzug, Ausstattung und Neubildung der kirchlichen Verleihstellen für diverse Rehabilitationsmittel. Die Hilfesuchende Behinderte müssen auf die von ihnen gesuchten Mittel lange warten, obwohl eine Verleihstelle schon funktioniert.

-Entstehung der kirchlichen nicht aus Steinen sondern aus Menschen gebauten Strukturen der Kirche von Heute.

-Bekanntmachung unserer Hilfsgemeinschaft als Helfen und Ratgeber für behinderte Menschen sowie der sich dem caritativen Dienst   verschriebenen Organisationen in Polen.

 

Finanzierungsplan:

-Eigenmittel

-zugesagten und beantragten

Hilfen

-erbetene Unterstützung

Eigenmittel:

Unsere Hilfsgemeinschaft finanziert alle Aktionen nur Dank der Spenden von unseren Wohltätern, die wir regelmäßig über unsere Aktivitäten informieren und um Hilfen nur für gezielte Projekte bitten.

Unser Kapital ist vor allem die jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet der caritativen Hilfe für Behinderte in Polen, die Sprach- und Ortskenntnisse sowie enge Zusammenarbeit mit den Zentralen als auch den regionalen Caritasstellen sowie anderer kirchlichen Einrichtungen für Behinderte und Kranke in Polen.

Wir wurden im Juni 2015 zur Versammlung der Caritasdirektoren in Glucholazy eingeladen, um über unsere Aktivitäten und Erfahrungen in der Hilfe für kirchliche Institutionen, die mit der Pflege von Alten, Kranken und Behinderten beschäftigt sind, zu berichten.

Zugesagte und beantragte Hilfe von anderer Seite:

Erbetene Unterstützung:

Dank der Unterstützung eines Wohltäters konnten wir im Januar/Februar 60 Stck. Rollstühle nach Polen bringen. Sie werden Mitte März an die ausgewählten Stellen in Polen (wegen Transportwegen) der kirchlichen Stellen der WJT überreicht.

Wir werden dank einiger Hinweise uns an die Caritasstiftungen in den jewiligen Diözesen in Deutschlad wenden.

In der Durchführungsphase befindet sich auch eine grossangelegte briefliche Bittaktion an die Klöster in Deutschland um direkte finanzielle Hilfe, um Hilfe auf der Suche nach anderen Spendern sowie um Beistand im Gebet für unsere Aktion

Bankverbindung: Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

Postfach 1170

79011 Freiburg

BIC: FRSPDE66

IBAN: DE44680501010002052355

Konto-Inhaber:

Hilfsgemeinschaft für Kranke und Behinderte in Polen e.Bilder von den feierlichen Übergaben der Rollstühle in den jeweiligen Diözesen in Polen

Dankbrief des Kard. Dziwisz aus Krakau mit Übersetzung für den ersten Rollstuhl als Start unseres Projektes Weltjugendtage in Krakau:

Kard.Dziwisz-Dankbrief

Kard.Dziwisz-Übersetzung

Bilder von den bisherigen feierlichen Übergaben von Rollstühlen in den jeweiligen Diözesen in Polen